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Delphi-Energetic

 

Körper-Geist-und Seele gehören zusammen.

Eine Blockade in Form von Krankheit, zeigt sich erst für viele deutlich und sichtbar, wenn eine Krankheit entstanden ist- die aber nur das Symptom und nicht die Ursache zeigt.

Es gibt viele Blockaden, die unsere Lebensenergie, Lebensgefühl und unseren Lebensfluss beeinflussen oder massiv stören.

Im Anhang habe ich für Sie versucht, auf hoffentlich verständliche Art und Weise aufzuschreiben, was meine Arbeit im Einzelnen mit beinhaltet.

Sie umfasst noch vieles mehr, aber ich hoffe, sie bekommen hierdurch einen Einblick und ein Verständnis für die Behandlung.

Die Behandlung dauert ca. 1 Stunde bis 1,5 Stunden und kostet 90,00€.

Ich freue mich immer sehr, wenn sie sich mit mir zusammen auf diesen neuen Weg einlassen.

 

 

Ihre Katharina Klinck

 

 

 

 

Wie arbeite ich mit Delphi-Energetic:

Wichtig und schon mal vorab:
Der Erfolg der Behandlung ist gleichwertig, egal ob über Entfernung oder hier vor Ort behandelt wird.
Es geht immer in Heilung und verändert sie und ihr Umfeld!
Auch schon in der ersten Behandlung.
Je länger eine Blockade besteht, umso mehr Behandlungen können notwendig sein. Dieses teste ich aus.

Beim Tier arbeite ich über ein Photo oder sie als Surrogat.

Beim Menschen arbeite ich hier zu Hause oder auch über ein Photo.


Behandlung zu Hause:
Sie liegen auf meiner Behandlungsliege und geben mir ihre Antworten über den Muskeltest (Tensor) -
Ich spüre sozusagen die Blockaden auf und habe verschiedene „Werkzeuge/Hilfen“ - um sie in Heilung zu bringen.

Behandlung über ein Photo:
Behandlungsweise ist gleich- nur telepathisch - und ich rufe sie vor und nach der Behandlung an.
(damit sie wissen, dass ich an ihnen arbeite und sie in der Zeit ruhen)
Im Anschluss sende ich ihnen ein Protokoll über WhatsApp bzw.
e-mail.

 

Vor der Behandlung setzen wir uns zusammen, um die Themen zu besprechen.
Oft ist es nicht klar erkennbar, wie z.B. bei Krankheit -
sondern sie haben eher ein Gefühl (z.B. Disharmonie in der Partnerschaft, Konflikte mit den Kindern oder Job oder beim Tier: Panisch, ängstlich, schutzsuchend).
Wir schauen dann gemeinsam, welches Thema Bestandteil der Behandlung ist.

Bei einigen Patienten kann ich durch Begleitung längerer Zeit die Entwicklung beobachten und es ist immer wieder wunderbar zu sehen, was es alles löst - egal ob bei Zwei-oder Vierbeinern.

Anbei einige Fallbeispiele oder Stichworte zum Verständnis:

  • Schock/Trauma (Lösung von Aggressionen/ Angst-
    damit-Möglichkeit ins Vertrauen zu kommen)

  • Hund mit epileptischem Anfall: nach der Behandlung geht es ihm deutlich besser und er ist anhänglicher geworden lt. Aussage des Besitzers.

  • Pferd mit Bronchitis-steht im großen Stall
    (
    Eine Bronchitis ist die Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien- Die Bronchien befinden sich in der Lunge und das Organ Lunge steht für Trauer-
    dahinter steht ein Vorfall im Stall, wo ein junges Pferd eingeschläfert wurde, was noch nicht bereit war zu gehen und 4x die Injektion gegeben werden musste- das ganze lief sehr qualvoll ab.

  • Ängstlichkeit gegenüber Kinder.

  • Zusammenleben von mehreren Tieren im Haushalt ist wieder friedvoll.

  • Lebensglück / Lebensqualität zurückgewinnen

  • Ziele erreichen

  • Selbstwert / Selbstbewusstsein

  • Konflikte lösen

  • Selbstbestimmter Lebensplan

  • Klare Meinung vertreten können (kein Ja/Vielleicht, sondern ein klares JA oder NEIN)

 

 

Lieber Leser,

 

hier können sie jetzt weiterlesen, wenn sie auch die wissenschaftlichen Informationen über unser Gehirn interessiert.

 

Das Verständnis mit welchen Teilen ich arbeite, die nicht im Bewusstsein liegen, werden hier sehr gut erklärt.

 

Wir wissen oft nicht mehr, was wir für Grundüberzeugungen über uns und die Welt haben. Das ist deshalb so problematisch, weil viele dieser Überzeugungen negativ, unüberprüft, unwahr und uns eigentlich fremd sind- auf der anderen Seite aber unser Leben stark prägen und bestimmen. Sie haben permanente Auswirkungen auf uns und unsern Organismus. Studien beweisen das Geist (Verstand) bzw. Bewusstsein Materie beeinflussen kann. Gedanken positive wie negative können auf Gehirngewebe einwirken (und tun es die ganze Zeit) und die Verknüpfungen der Nervenzellen verändern. Diese Veränderungen (neuronale Netze) werden über Botenstoffe in alle Zellen des Körpers übermittelt. Das heißt jeder Gedanke hat eine messbare, fühlbare Auswirkung auf unseren Organismus und damit auf unser Leben.

 

Unsere Persönlichkeit und Essenz (was wir denken, fühlen tun und sind) besteht aus 3 Komponenten.

  1. Genetische Erbe (was wir von unseren Eltern + Vorfahren) mitbekommen haben (z.B. musische Talent, Vorliebe für Bratkartoffeln, schmale Gesicht, Augen + Haarfarbe, Neigung Krampfadern usw.)

  2. Aus der Prägung durch unsere (frühe) Umgebung-die emotionale Atmosphäre in unserer Familie, die Geschichte, Erfahrungen und Einstellungen unserer Eltern und daraus welche unsere Wesenszüge von den Eltern geschätzt und verstärkt und welche nicht geschätzt und bestraft oder umgeprägt wurden.

  3. Aus unseren eigenen, individuellen Erfahrungen in Kombination mit der Bedeutung, die wir ihnen aufgrund unserer persönlichen Veranlagung beigemessen haben. (z.B. kann Zuwendung angenehm oder unangenehm sein, je nachdem, welches Selbstbild wir haben)

 

Wie sind unsere persönlichen Programme in unserem Gehirn entstanden?

Grundsätzlich durch das, was wir von unseren Vorfahren über die Gene an Voreinstellungen geerbt haben, durch die Prägung im Elternhaus und durch das, was wir selbst erleben.

Aber wie entsteht aus dem, was wir hören, fühlen oder erfahren eine Erinnerung oder ein Programm? Was genau passiert im Gehirn, wenn wir Neues lernen z.B. Autofahren oder uns an etwas Bekanntes wie Namen eines ehemaligen Schülers erinnern? Und was hat es mit dem Autopiloten auf sich, in dem wir uns einen großen Teil unserer Zeit befinden?

Das Gehirn besteht aus 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Die meisten Neuronen sehen aus wie kleine Bäumchen und bestehen aus einem Zellkörper und dem Zellkern, in dem sich die DNS (Erbanlage) befindet, von dem ein verzweigtes Netz aus Dendriten (das sind Verästelungen, die Reize von anderen Neuronen empfangen und an den Zellkern bzw. durch diesen hindurch zu anderen Neuronen leiten) ausgeht. Beides zusammen, Kern und Dendriten, bilden die Krone unseres metaphorischem „Bäumchens“. Vom Zellkern geht das Axon aus, vergleichbar mit dem Baumstamm, dass dann in eine Verästelung von Axonenendungen oder Endknöpfchen endet- den Wurzeln.

Wenn jetzt durch einen Reiz von außen (Freude über ein nettes Wort beim Einkaufen) oder von innen (Erinnerung an den letzten Zahnarztbesuch) eine bestimmte elektrische Stimulation ausgelöst wird, dann geben die Endknöpfchen den Impuls an andere Neuronen weiter. Dies geschieht allerdings nicht direkt also mit direktem Kontakt und damit elektrisch, sondern chemisch über den sogenannten „synaptischen Spalt“. Das ist ein schmaler Spalt zwischen einer Axonendung und einem Dendriten der Nachbarzelle. Jeder elektrische Impuls, der die Nervenzelle entlang reist, hat eine spezielle Frequenz oder Höhe der Ladung und diese löst in der Membran des Endknöpfchens die Ausschüttung chemischer Botenstoffe aus, den so genannten Neurotransmittern. Der Nervenimpuls, der von Freude über das nette Wort beim Einkaufen in den Neuronen ausgelöst und als spezielle Frequenz kodiert ist, transportiert also eine ganz andere Information durch unser Gehirn als eine Erinnerung an eine geplatzte Verabredung oder den letzten Zahnarzttermin. Ein neuronales Netz sind buchstäblich Millionen von Neuronen, die zusammen und gleichzeitig in verschiedenen Regionen und Unterregionen im gesamten Gehirn feuern. Sie schließen sich (durch Lernen s.u.) zusammen, um Teams von Nervenzellen zu bilden, die sich ab dann als Gruppe verhalten. Diese Gemeinschaften haben sich in Beziehung zu einem bestimmten Konzept, einer Idee, einer Erinnerung, Fähigkeiten oder Gewohnheiten zusammengeschlossen. Als Bild können sie sich einen Sack mit der Aufschrift z. B. „Liebe“ vorstellen, in dem sich alle einzelnen Aspekte befinden, die ihr Verhältnis zu diesem Thema ausmachen. Oder etwas multimedialer: sie denken an diese Informationstafeln in Museen, bei denen sie auf verschiedene Knöpfe drücken können. Je nach Farbe des Knopfes leuchten dann elektronisch auf einer Weltkarte alle Städte auf, mit mehr als 2 Millionen Einwohnern oder alle Städte, die unterhalb des Meeresspiegels liegen. Etwas Ähnliches passiert im Gehirn, nur das hier eben nicht Städte, sondern all das aufleuchtet, was mit Themen wie z.B. „Liebe“ oder meine „Prüfungsangst“ zu tun hat, wenn ein entsprechender Reiz kommt.

Das neuronale Netz aus dem Thema „Liebe“ besteht also aus ganz vielen Einzelinformationen (Erfahrungen, Überzeugungen, Gefühlen, Gedanken, Konzepten, Erinnerungen ihrer Vorfahren, Bewertungen etc.), von denen ihnen allerdings die meisten nicht oder unterschwellig bewusst sind. Die Menge an Assoziationen und der Inhalt dieses neuronalen Netzes bestimmt ihr Verhältnis zu Liebe und darüber welche Rolle Liebe in ihrem Leben spielt.
Wie kommen all diese Aspekte in diesen Sack hinein und warum ist diese Einstellung zur „Liebe“ bei jedem Menschen so unterschiedlich?
Im Prinzip entstehen neuronale Netzte durch Lernen und die Verknüpfung von immer mehr Informationen (Sinneseindrücke, Erinnerungen, gleichartige Erlebnisse, Konzepte, Bewertungen etc.) zu einem Thema.

Wenn wir z.B. Sprechen lernen, dann fangen wir mit ganz einfachen Worten wie Mama oder Ball an, die mit einem bestimmten Bild und Gefühlen verbunden sind. (im Fall von „Mama“ z.B. mit Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Nahrung oder auch weniger guten, wie Unzuverlässigkeit, Überforderung usw. Auf dieser Basis bauen wir dann auf und verknüpfen neue Worte und Erfahrungen-
so baut sich mit jedem neuen Wort, dem dazu gespeicherten Bild und allen damit gemachten Erfahrungen ein dreidimensionales Netz auf, das immer komplexer und vielschichtiger wird und die Möglichkeit für immer mehr Verbindungen bietet. Im Gegensatz dazu ist es für uns oft schwierig, Worte oder Begriffe zu lernen, die keinerlei Verbindung zu bereits Gelerntem haben, z.B. lateinische Vokabeln – hier helfen Eselsbrücken, eigentlich Unbekanntes über einen Umweg doch noch mit etwas schon Bekanntem zu verbinden und es so leichter in ein bereits existierendes neuronales Netz einzubinden.

Es gibt 2 Erinnerungen: Die Bewusste z.B. PIN- Nummer und die Unbewusste z.B. laufen.

Unser Verstand hat einen bewussten und einen wesentlichen größeren unbewussten Anteil. Unser Bewusstsein befindet sich im Neokortex, unserem bewussten Gedankenzentrum im Gehirn, und hier besonders in der Vorderen Großhirnrinde, dem sogenannten Frontallappen.
Eine Funktion dieser beiden Bereiche – des bewussten und unbewussten, mit der wir täglich umgehen und die einen ungeheuren Einfluss auf unser Leben hat, sind explizite und implizite Erinnerungen.

Explizite Erinnerungen:
sind deshalb explizit, weil wir wissen, dass wir etwas wissen. Diese Erinnerungen werden vom Neokortex verwaltet und sind uns bewusst und willentlich zugänglich. (Telefonnummer unserer Tante, Bedienen Receiver)

Implizierte Erinnerungen:
dazu zählen auch unsere Einstellungen, emotionale Reaktionen, wiederholte Aktionen, Gewohnheiten, konditionierte Verhaltensweisen, unbewusste Refelxe und Fähigkeiten, die so oft aktiviert worden sind, dass sie automatisch geworden sind. Sie sind uns nicht bewusst-: wir wissen nicht, dass wir es wissen- und sie sind nicht willentlich abrufbar. (Laufen, Sprechen können) Wir sind uns nicht bewusst und können es auch niemandem willentlich erklären, obwohl wir beides täglich selbstverständlich tun.

Die implizierten Erinnerungen werden vom Kleinhirn verwaltet, das viele unserer unterbewussten Mechanismen kontrolliert. Das Kleinhirn hat kein Zentrum für Bewusstsein, aber einen sehr leistungsfähigen Erinnerungsspeicher. Hier befindet sich vor allem das, was wir als Unterbewusstsein kennen und damit auch unsere unbewussten, automatischen Programme.

Wir verwandeln die ganze Zeit explizite Erinnerungen in implizite Erinnerungen, indem wir einen Gedanken oder eine Fertigkeit häufig wiederholen. Diese wird erst automatisiert und läuft dann schließlich, wenn wir sie wirklich gemeistert haben – unbewusst ab. So werden bewusste Gedanken zu unbewussten Gedanken bzw. Programmen.

Die meisten unbewussten ablaufenden Programme entstehen in der Zeit von der Zeugung bis etwa zum sechsten Lebensjahr. Das ist auch der Grund dafür, warum die ersten Jahre so wichtig sind und unser weiteres Leben so stark prägen. Aber warum ist das eigentlich so?

Warum können Sätze wie „ Aus dir wird nichts“ oder „Deine Schwester macht das viel besser als du“ so tief wirken und unser ganzes Leben bestimmen?

Ein Grund hierfür liegt darin, dass wir von Natur aus darauf angelegt sind, in den ersten Lebensjahren Unmengen an Informationen aufzunehmen und abzuspeichern. Das wird verstärkt durch die Tatsache, dass unser Gehirn im Lauf unserer Entwicklung in verschiedenen Gehirnwellenbereichen arbeitet. Diese Gehirnwellenbereiche entsprechen ganz bestimmten inneren Zuständen und kommen dadurch zustande, dass sich die elektrische Ladung einzelner Gehirnzellen verändert, um damit zur Informationsverarbeitung des Gehirns beizutragen.

  1. Delta – im Tiefschlaf oder sehr tiefen Trance - sind unbewusst-und nehmen nicht wahr, ob und was wir wahrnehmen.

  2. Niedrig Theta- Übergangsbereich zwischen Wachen und Schlaf, bei Hypnose und in Wachträumen.

  3. Hoch Theta- Wellenbereich ist typisch für tiefe Entspannung

  4. Alpha- leicht entspannt--die Augen geschlossen haben und unsere Aufmerksamkeit nach innen richten. In diesem Zustand haben wir eine erhöhte Erinnerungs-und Lernfähigkeit.

  5. Beta niedrig- entspannte, nach außen gerichtete Aufmerksamkeit. Hier können wir gut Informationen aufnehmen und sind aufmerksam.

  6. Beta mittel- hellwach und eine normale bis erhöhte nach außen gerichtete Aufmerksamkeit. Unsere kognitiven Fähigkeiten sind gut.(Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen.)

  7. Beta hoch- Zustand durch Stress, Angst, Hektik oder Überaktivierung gekennzeichnet. Unsere Gedanken sind sprunghaft und wir können uns nicht mehr gut konzentrieren.

  8. Gamma- tritt auf, wenn wir hoch konzentriert sind und eine anspruchsvolle Tätigkeit mit einem hohen Informationsfluss ausführen. Der Gammabereich ist dadurch gekennzeichnet, dass es hier zu einer Veränderung oder Neuorganisation im Gehirn kommt (AHA Erlebnis oder tiefen Einsichten)

Von der Geburt bis etwa 2 Jahre :
Das Gehirn des Kindes befindet sich hauptsächlich im Delta Bereich.-der tiefsten Frequenz unseres Spektrums.

Im Alter von 2 bis 6 Jahren:
das Gehirn beginnt in einem etwas höheren Bereich (dem Theta Bereich) zu arbeiten.

Im Alter von 6 bis 12 Jahren:
Gehirn schwingt verstärkt im Alpha Bereich –wir sind weniger beeinflussbar und das Bewusstsein entwickelt sich.

 

Ab 12 Jahren:
jetzt gibt es bereits längere Phasen von höher schwingenden Frequenzen-(Beta-Wellen) dies entspricht einem aktiven und fokussierten Bewusstsein.

 

Weil das Gehirn kleiner Kinder bis 6 Jahren hauptsächlich in den beiden tiefsten Bereichen, Beta und Theta arbeitet, können sie die unglaubliche Menge an Informationen abspeichern, die notwendig sind, um in der Welt zurechtzukommen. Wir lernen nie wieder im Leben derartig viel Neues.

 

Die neue Forschung hat raus gefunden, dass wir schon in der vorgeburtlichen Zeit im Mutterleib, ein implizites Gedächtnis ausbilden und dass diese Programmierungen für das spätere Leben sehr wichtig sind.

Und auch wenn diese Erinnerungen, genau wie die der frühen Kindheit, nicht bewusst erinnert oder ausgedrückt werden können, sind sie im Gedächtnis der Zellen, in einzelnen Organen, einzelnen Gehirnbereichen oder im ganzen Körper gespeichert und kommen häufig auf nicht verbale Weise z.B. körperlich, zum Ausdruck.

Kleine Kinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung und übernehmen das Weltwissen, aber auch Eigenarten, Einstellungen, Gefühle und Erfahrungen ihrer Eltern. Das alles wird als implizite Erinnerung oder Programm im Kleinhirn abgespeichert bzw. dort verwaltet und abgerufen. Und sobald diese Verhaltensweisen und Überzeugungen unserer Eltern einmal fest in unserem Unterbewusstsein einprogrammiert sind, steuern sie einen großen Teil unseres Lebens – wenn wir sie nicht bewusst verändern.

Dieser an sich sinnvolle Mechanismus – wir können so von dem Wissen und der Lebenserfahrung unserer Eltern profitieren- birgt allerdings ein großes Problem. Wir haben in diesem Alter noch kein ausreichend entwickeltes Bewusstsein, um den Wahrheitsgehalt oder die langfristigen Konsequenzen dieser Informationen beurteilen zu können. Deshalb wird alles, auch Dinge, die objektiv falsch sind – (Alle Politiker sind korrupt) oder subjektiv schädlich
(Du taugst nichts) als Wahrheit und Tatsachen in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Wenn wir erwachsen sind, ist unser Unterbewusstsein randvoll mit Informationen, die von nützlichen Fähigkeiten wie Fahrradfahren oder Sprechen bis hin zu Überzeugungen wie „Die Welt ist feindlich und nur der Stärkste überlebt“ oder „ Ich schaffe das schon“ reichen“

Kommen wir jetzt zu der Frage, warum wir unseren bewussten freien Willen und unser Bewusstsein nicht häufiger nutzen, um diese alten, überholten und oft unwahren Programme durch neue und bessere zu ersetzen: Warum sind wir so oft auf „Autopilot“ obwohl sie für die meisten unserer Probleme verantwortlich sind?

  1. Komfortzone (sie sind vertraut und wir-verwenden sie schon solange immer wieder, dass wir uns damit identifiziert haben.)

  2. Stress und Überlebungsmodus (der 2. Grund dafür, dass wir auf Autopilot eingestellt sind, ist chronischer Stress. Chronischer Stress bewirkt, dass unser Organismus in einen Überlebensmodus umschaltet.

  3. Biochemie/Abhängigkeit- von den vertrauten , emotionalen Zuständen-auch den unangenehmen.

Problem des Lebens auf „Autopilot“ ist Unbewusstheit. Das heißt, wir haben keine oder kaum willentliche Kontrolle über das, wer oder was wir sind. Wir funktionieren oft auf der Basis eines oft schon ziemlich veralteten Betriebssystems, das sehr viele negative Botschaften über uns und die Welt enthält. Diese Selbsteinschränkungen sind dafür verantwortlich, das wir unsere Wünsche, Träume und Ziele und damit uns selbst- nur eingeschränkt verwirklichen können und oft gar nicht wissen, wer wir wirklich sind.

Ein zweites Problem, das durch das Leben auf „Autopilot“ entsteht, ist die Tatsache, dass viele unserer Programme nicht gut für uns sind. Zum einen, weil sie, wie gesagt, sehr viele negativen Botschaften über uns und die Welt enthalten, die uns in unserer Entfaltung sehr Einschränken- zum anderen, weil sie oft nicht unserer eigenen Wahrheit entsprechen. Anders als beispielsweise Tiere, müssen wir nicht alles durch direkte Erfahrung lernen, sondern können das Wissen und die Erfahrung anderer Mitglieder unserer Art übernehmen. Das ist für Sachinformationen wie das Bedienen eines Computers oder Telefons sehr sinnvoll, kann aber bei Einstellungen, Meinungen, Wahrnehmungen und Konzepten schwierig sein. Denn was ist, wenn diese Einstellung falsch ist oder nicht unserer Wahrheit entspricht – dann wird unser Gehirn mit Fehlinformationen gefüttert. Und da wir in dem jungen Alter, in dem wir hauptsächlich vom Weltwissen anderer lernen, noch nicht überprüfen können, ob dieses Wissen gut für uns ist, haben wir eine Menge unüberprüfter, problematischer und widersprüchlicher Programme im Unterbewusstsein gespeichert, auf die wir immer wieder automatisch zurückgreifen.

Ein weiteres Problem ist, dass die neurologische Verarbeitungskapazität des Unterbewusstsein mehr als 20 Millionen Bits an Informationen in der Sekunde verarbeiten kann, sind es im Bereich des bewussten Wahrnehmens gerade mal 40. Wenn also unsere bewussten Wünsche den Programmen des Unterbewusstseins widersprechen, gewinnt immer das Unterbewusstsein. Wenn uns als Kind immer wieder gesagt oder unterschwellig vermittelt wurde, dass wir wertlos, schwächlich und der Welt nicht gewachsen sind, wird das Unterbewusstsein alle bewussten Bemühungen untergraben.
Das tut es nicht, weil es fies ist oder uns schaden möchte, sondern weil wir bei inneren Widersprüchen immer auf alte, vertraute Programme zurückgreifen.

Die biochemischen Folgen unserer unbewusst ablaufenden Programme – vor allem der negativen-- für unseren Organismus- haben wir ja schon behandelt. Die chemische Signatur von Angst und Selbstablehnung ist eine ganz andere, als die von Mitgefühl oder Selbstachtung und dass wir unbewusst gewohnheitsmäßig denken, verursacht unseren biochemischen Grundzustand. Negative Programme halten uns in Angst und Anspannung und verursachen chronischen Stress, während positive, auf Lösungen und Selbstunterstützung ausgerichtete Programme das Immunsystem stärken und die Zellgesundheit fördern. (einmal abgesehen von dem vollkommen anderen Lebensgefühl, das dadurch entsteht.)

Je klarer, sortierter und „aufgeräumter“ wir werden, je klarer wir unsere bewusste Aufmerksamkeit auf etwas richten können, desto stärker wird die bewusste Resonanz. Wir haben nicht mehr so viele Knöpfe, die die Umgebung drücken kann und unsere eigene Resonanz wird kongruenter und dadurch stärker -
(es gibt nicht mehr die vielen Ja /Nein und vielleicht Stimmen in uns, sondern nur noch ein klares JA oder NEIN.